Wie sieht ein perfektes Buchcover aus?

Ein perfektes Cover ist das wichtigste Element Deines Buches. Nicht umsonst sprechen wir gerne und häufig von den 8 elementaren Konversionsfaktoren. Das Cover ist von allen jedoch das mit Abstand der wichtigste Verkaufskriterium. Die meisten Interessenten machen ihren Kauf allein davon abhängig. Das kann sowohl Vorteile oder Nachteile bedeuten, abhängig davon, ob wir diesen Umstand für uns zu nutzen wissen, oder nicht. Es gibt inhaltlich schlechte Bücher, die sich – dank eines perfekten Covers – sensationell verkaufen und inhaltlich geniale Bücher, die – wegen mangelhafter Cover – deutlich unter ihren Absatzmöglichkeiten zurückbleiben. Auf welcher Seite stehst Du?

Das perfekte Cover – die magische Formel

Die meisten Selfpublisher, dazu gehörten auch wir, sind zu Beginn sehr zurückhaltend, wenn es darum geht, Geld für ein Cover in die Hand zu nehmen. Sie versuchen sich lieber selbst, ohne wirklich zu wissen, was ein gutes Cover ausmacht oder wie man ein professionelles Grafik-Designprogramm verwendet. Das ist aber einer der größten Fehler, den man als Selfpublisher bzw. Indie-Autor auf Amazon überhaupt begehen kann! Cover sollten nur dann selbst designt werden, wenn man wirklich weiß, was man tut. Ist das nicht der Fall, ist eine kleine Investition in einen professionellen Coverdesigner unbedingt ratsam.

Was braucht ein gutes Buchcover?

Ein gutes Cover zeichnet sich in der Regel durch Schlichtheit und Minimalismus aus. Der häufigste Fehler bei Coverdesigns ist die Überladung mit Eindrücken, Farben und Informationen. Die meisten Indie-Autoren möchten am liebsten die gesamte Geschichte auf ihren Covern erzählen. Das ist sehr sehr häufig zu beobachten. Ein wirklich gutes Cover macht jedoch aus wenig viel.

  • Wenige Farben (maximal 4)
  • Hoher Kontrast
  • eBook und Taschenbuch-Version sind identisch
  • Der Buchtitel steht im Vordergrund
  • Bei Autoren mit Reputation steht der Autorenname im Vordergrund
  • Das Cover sticht gegenüber anderen Covern desselben Genres/derselben Kategorie heraus
  • Das Cover spiegelt das vorherrschende Farbschema des Genres wider (Romantik -> pink; Horror -> rot/schwarz; Gesundheit -> grün).
    Hierfür ist es ratsam, sich mit der psychologischen Assoziation mit Farbschemata auseinanderzusetzen.
  • Das Cover emotionalisiert (weckt das Bedürfnis bzw. die Vorfreude auf die Lösung beim Interessenten)
  • Es erzeugt sowohl Aufmerksamkeit als auch Vertrauen
  • Romane sollten immer ein humanisierendes Element (Schuh, Mütze, Mensch) aufweisen
  • Ratgeber sollten unbedingt den Titel bzw. das Lösungsversprechen in den Vordergund stellen, etc. etc.!

Was ist auf einem Cover überflüssig?

So viel man richtig machen kann, so viel kann man sich beim Coverdesign auch verhageln.

  • Zu viele Elemente
  • Zu viele Farben
  • Der Interessent wird nicht emotionalisiert
  • Das Cover geht in seiner Kategorie unter und erzeugt keine Aufmerksamkeit/Interesse
  • Der Interessent weiß durch das Coverdesign nicht, worauf das Buch eigentlich abzielt
  • Das Coverdesign verfehlt die Zielgruppe
  • Es wurden keine Tests mit kleinen Variationen (Abwandlungen) gefahren und keine zweite und dritte Meinung eingeholt
  • Das Cover wird selbst designt, weil man „kein Geld hat“. Das ist einer der größten Trugschlüsse überhaupt!

Wo finde ich gute Coverdesigner?

Gute Coverdesigner gibt es genug. Man muss lediglich etwas Zeit investieren, sie zu finden. Sie kosten zwar Geld, aber die Investition in ein gutes Coverdesign ist die wichtigste Investition überhaupt! Daher solltest Du Dich nicht von einigen Hundert Euro Kosten scheuen. Wir haben für Coverdesigns folgende Präferenzen:

  • Eigener Designer (ab 100€)
    Das ist nach wie vor unsere liebste Option. Die meisten wirklich professionellen Coverdesigner rechen für ein Cover allerdings ab 500€. Wir haben uns einmal eine Serie designen lassen und diese anschließend für neue Titel selbst angepasst. Unsere Investition beschränkte sich anschließend auf Illustrationen. Gute Designer lassen sich mit etwas Geduld auf twago.de oder upwork.com finden.
  • 99designs.com (ab 300€)
    Du schreibst Dein Cover aus und erhältst, je nach Preis, ab 30 Designs von professionellen Coverdesignern. Je mehr Rückmeldung Du während der Laufzeit gibst, umso besser wird das Ergebnis. Manchmal wurden wir hier aber auch schon enttäuscht. Das tolle an 99designs.com ist, dass Du hier Designer kennenlernen kannst, mit denen Du später direkt Coverdesigns verhandelst.
    Tipp: Wir lassen meist nur das Printcover designen und erstellen dann das eBook-Cover mit den Photoshop-Daten selbst.
  • Vorgefertigte Cover (ab 50€)
    Eine sehr gute Möglichkeit, günstige aber professionelle Coverdesigns zu erstehen sind sogenannte Pre-made bzw. vorgefertigte Cover. Hierzu gibt es zahlreiche Plattformen und Anbieter – insbesondere wenn man Dr. Google mal auf Englisch befragt 😉 Wir konnten hier durchaus gute Erfahrungen sammeln. Großer Vorteil: Du weißt, was Du bekommst. Nachteil: Die Auswahl ist häufig mangelhaft.
  • Nicht nur billig – fiverr (gute Cover ab 30€)
    Während fiverr.com ursprünglich damit geworben hat, künstlerische Dienstleistungen zu Dumpingpreisen anzubieten, hat sich einiges getan. Mittlerweile tummeln sich immer mehr gute bis sehr gute Coverdesigner und Illustratoren auf dieser Plattform. Wer einen schmalen Geldbeutel hat, sollte dennoch mindestens 30€ für ein gutes Coverdesign in die Hand nehmen und darauf achten, die Wünsche klar und deutlich zu formulieren. Sollten Stockbilder verwendet werden, sollten diese von Dir selbst ausgesucht werden.

Wie geht es weiter?

Du siehst, es gibt viele Optionen, ein gutes Buchcover gestalten zu lassen, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen. Trotzdem gilt gerade hier – Qualität hat seinen Preis! Über mittlere bis längere Sicht hat sich diese Investition für uns aber immer ausgezahlt! Eine magische Formel für das perfekte Cover gibt es jedoch nicht. Beschäftige Dich doch mit erfolgreichen Büchern und ihren Covern.

  • Weshalb gefallen sie Dir?
  • Welche Gemeinsamkeiten lassen sich erkennen?
  • Welche Emotion lösen sie bei Dir aus? Warum?

Je mehr Erfahrungen Du in diesem Bereich sammelst – und je tiefer Deine Kenntnis über Deine Zielgruppe wird – desto bessere Coverdesigns wirst Du erstellen (lassen können). Es ist nicht verboten, Dinge, die funktionieren und Erfolg versprechen, für sich zu nutzen – das heißt natürlich nicht, das Cover 1 zu 1 zu kopieren – sondern funktionierende Elemente zu übernehmen und für die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse anzupassen.

Wir teilen auch gerne unsere Coverdesigner mit Euch. Schreibt uns einfach eine E-Mail an info@kindle-ingenieure.de und wir werden Euch nähere Informationen zukommen lassen. Haben wir sonst etwas vergessen? Was macht für Dich ein gutes Buchcover aus? Wir freuen uns auf Deinen Kommentar!

Author: Kindle-Ingenieure

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